TATORT „Alles was Sie sagen“

TV-Film (Reihe) / 2018

„Dieser geschickt in Rückblenden erzählte Krimi ist ein kleines Meisterstück. Am Ende gibt’s in dieser Mischung aus Kammerspiel, Neo-Noir-Thriller und Flüchtlingsdrama einen echten Knalleffekt!“

TV-Spielfilm

„Die eindrückliche Stimmung des Films wird durch die Bildgestaltung von Matthias Bolliger und die Musik von Timo Pierre Rositzki zusätzlich verstärkt. So hat man Falke und Grosz noch nicht gesehen.“

Tagesspiegel

 

 

Synopsis: Die Kommissare Thorsten Falke und Julia Grosz sollen für die Bundespolizei in Lüneburg die Identität eines verdächtigen Mannes überprüfen. Als Mitglied einer Miliz soll er Kriegsverbrechen begangen haben. Aber dann wird im Rahmen der Ermittlungen bei einem Zugriff eine Zeugin tödlich verletzt. Aus Falkes Waffe wurden zwei Schüsse abgefeuert. Er und seine Kollegin Grosz geraten unter Verdacht und müssen sich internen Ermittlungen stellen. Doch gibt es auch Andere, die ein Interesse am Tod der jungen Frau gehabt haben? Sind Falke und Grosz nur die Sündenböcke? Oder ist ihr Einsatz aus dem Ruder gelaufen?

In seinem zehnten Fall wird Kommissar Falke verdächtigt, den Tod einer Zeugin verschuldet zu haben. Vom Jäger zum Gejagten, der „Cowboy“ unter den „Tatort“-Kommissaren und seine Kollegin Grosz sehen sich plötzlich unter Verdacht. Dabei hilft es Falke nicht, dass er das Herz am rechten Fleck trägt. Seine Empathie für die Opfer und die Vorbehalte gegenüber Autoritäten bringen ihn in diesem Fall mehr und mehr in Schwierigkeiten.

Es ist ein persönlicher Fall, der Falke auf überraschende Weise enger mit seiner Kollegin Grosz verbindet und zeigt, dass auch er ein Teamplayer sein kann.

 

 

Der visuelle Angelpunkt der Geschichte ist ein Verhörraum. Daher ging es in unserem Konzept stark darum, die visuellen Übergänge zwischen diesem Raum und den anderen Ebenen des Films zu definieren. Je nach dramaturgischem Moment haben wir mit verschiedenen „Match Cuts“ gearbeitet, um die Brückenköpfe der Geschichte visuell miteinander zu verweben. Konzeptionell standen unaufgeregt-beobachtende Bildkompositionen mit ruhigen, definierten Kamerabewegungen und ein cineastisches Licht- und Schattenkonzept im Vordergrund.