multiple-camera coverage

BILDGESTALTUNG MIT MEHREREN KAMERAS AM SZENISCHEN SET

Das Seminar

Lass uns das mit zwei Kameras drehen“, ein geflügeltes Wort im heutigen Produktionsalltag. Drehpensen mit bis zu sieben Minuten am Tag definieren auch szenisch anspruchsvolle Serien- und teils auch Kinoformate und widerspiegeln den Produktionsdruck, unter dem so manches aktuelle Format entsteht. Aber nicht immer ist die zweite Kamera nur zur effizienteren Arbeitsweise, höherer Auflösung und detailliertere  Coverage im Einsatz. Auch emotionale Momente und improvisierte Dialoge können vom zwei Kamera-System profitieren und lassen diese erst echt und authentisch wirken. Aber was bedeutet „multiple camera setups“ für die kreative Bild- & Lichtgestaltung. Welchen Strategien und Auflösungskonzepte bieten sich im Einsatz mit zwei oder mehreren Kameras an, um im Gleichklang von Inszenierung und gestalterischer Umsetzung, um dem Stoff gerecht zu werden? Wann machen zwei Kameras auch keinen Sinn…

Diesen und weiteren Fragen widmet sich das Seminar „multipe-camera coverage“ von DoP Matthias Bolliger. Anhand des Kinofilm „Nur Gott kann mich richten“ (D, 2018) , mehreren Tatort –Episoden und der zweiten Staffel von „4blocks“  schildert er seinen Einsatz im Umgang mit zwei Kameras. Welche Doppel-Setups mit welchen Auflösungs-Parameter bieten sich an? Was gibt es zum gleichzeitigen Schuss-/Gegenschuss als gestalterische Herausforderung zu sagen? Welche  Lichtsetups bieten sich an? Konkrete Fragen, mit praktischen  Antworten und exemplarischer Umsetzungen einer vorgegebenen Szene am Zwei-Kamera-Set.